15. Mai 2015

 

Smartphone, WhatsApp, iPad: Die heutige Schülergeneration begeistert sich für digitale Erlebniswelten. Eine Powerpoint-Präsentation in Klasse 8? Kein Problem! Auch die Lehrer setzen im Unterricht immer häufiger Tablet-Computer und andere technische Hilfsmittel wie zum Beispiel Smartboards ein, um die Schüler zu erreichen. Von den Medien bekommt man sogar teilweise den Eindruck vermittelt, dass sich Schüler heute nur noch für Technik begeistern lassen und im Gegensatz dazu Aktivitäten in der Natur nicht gerade hoch im Kurs stehen.

 

Soweit das Klischee. Das Gegenbeispiel sieht so aus: Ein befreundeter Lehrer erzählte uns vor einiger Zeit, wie er mit seiner Klasse eine Woche auf einem Bauernhof in der Bodenseeregion verbracht hat. Mit Schülern, die zum Teil noch nie in ihrem Leben auf einem Waldweg spazieren waren und bei jeder Gelegenheit ihr Smartphone checkten. Mit Schülern, von denen viele „keinen Bock“ auf ein Schullandheim in naturnaher Umgebung hatten und stattdessen lieber in eine Großstadt gefahren wären.

 

Vor Ort sah das Ganze dann so aus: Immer zwei bis drei Schüler waren zuständig für ein Pony, mussten es pflegen, füttern und durften natürlich auch darauf reiten. Sie waren komplett dafür verantwortlich. An den Abenden wurde gegrillt und tagsüber wurden zusätzlich Aktivitäten durchgeführt: von einer Schnitzeljagd im Wald über eine actionreiche Kanutour bis hin zu einer abenteuerlichen Höhlenerkundung. Dinge, die den meisten Schülern bis dahin fremd gewesen waren. Das Ergebnis nach einer Woche: Der Lehrer sagte, dass er seine Schüler selten so glücklich erlebt habe und dass sie das ganze Schuljahr über von ihren tollen Erfahrungen erzählt hätten. Auch die positiven Auswirkungen auf den Klassenzusammenhalt und einzelne Freundschaften untereinander waren unübersehbar. Alle profitierten davon.

 

Kanutour statt Schule: Das Landschulheim macht’s möglich Nach wie vor ist sie unersetzbar, die gute alte Klassenfahrt bzw. der Aufenthalt in einem Landschulheim, denn hier eröffnen sich einmalige erlebnispädagogische Möglichkeiten. Dazu ein Beispiel aus dem Trekking Tours-Programm: Wir organisieren für die Schulklasse eine geführte Kanutour auf dem Bodensee oder Rhein. Dabei sitzen alle „gemeinsam in einem Boot“. Neben dem Erlernen von Paddeltechniken und dem richtigen Umgang mit der Ausrüstung machen die Schüler wichtige Gruppenerfahrungen. Denn beim Kanufahren wird eine ganze Reihe von sozialen Kompetenzen gefördert, die im Alltag und vor allem auch in der Schule eine große Rolle spielen. Man muss aufeinander Rücksicht nehmen, sich absprechen und Entscheidungen treffen. Und will man sich nicht wortwörtlich „im Kreis drehen“, dann muss man einen gemeinsamen Rhythmus finden. Am Ende des spannenden Tages auf dem Wasser (inklusive Grill- und Badepause) haben die Schülerinnen und Schüler ihr Ziel erreicht und jeder einzelne hat an sich neue Fähigkeiten (und Grenzen) entdeckt.  

 

Für jede Schulklasse das passende Programm: Trekking Tours hat seit seiner Gründung vor über 10 Jahren unzählige Erlebnis- und Aktiv-Schulreisen für Schulklassen organisiert oder Lehrer punktuell durch einzelne Programmpunkte unterstützt. Da wir selbst Erlebnispädagogen sind, wissen wir, worauf es Lehrern ankommt. Wir sprechen dieselbe Sprache und kennen ihre Bedürfnisse und Anforderungen. Außerdem sind wir sehr erfahren im Umgang mit Schülern aller Altersklassen. Sie sind Lehrer und planen eine Klassenreise bzw. einen Schullandheim-Aufenthalt am Bodensee, im Schwarzwald oder in der Schweiz? Erlebnispädagogik ist Ihnen wichtig? Dann sind sie bei uns richtig. Gerne beraten wir Sie zu den vielen tollen Möglichkeiten unserer Regionen. Auf Wunsch kümmern wir uns auch gerne um ein Komplettpaket inklusive Unterkunft, gesunder Verpflegung und abwechslungsreichem Outdoor-Programm (Kanufahrten, Geocaching, Floßbau etc.), das ihre Schüler begeistern wird.

 

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie und Ihre Schüler!

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